Lençóis Maranhenses

Endlose weiße Sanddünen, die sich bis zum Horizont erstrecken, unterbrochen nur von glasklaren türkisfarbenen Süßwasserlagunen formen eine unglaublich bizarre Landschaft im Nordosten Brasiliens, so dass man sich auf einem völlig fremden Planeten wähnt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich je den Weg in diese Märchenlandschaft gefunden hätte ohne den Hinweis meines Freundes Uwe Hasubek, der ganz Südamerika und auch speziell Brasilien intensiv bereist hat und mir nahelegte, diese Reise zu machen. In Deutschland ist der Parque Nacional dos Lençóis Maranhenses bisher wenig bekannt; in meinem Reiseführer gibt es gerade mal eine halbe Seite über dieses Gebiet, in dem ich 10 Tage voller Staunen verbrachte… Ich war zu Fuß unterwegs, mit Jeep, Strandbuggy, Boot und einmal mit dem Flugzeug, da die meisten Wege durch den Sand oder das Wasser führen. Schon auf den ersten Blick war ich fasziniert von dieser schlichten minimalistischen Landschaft, ihren geometrischen Linien und Formen, den Mustern aus Sand, die einem ständigen Wandel unterliegen und den beiden vorherrschenden Farben – weiß und türkis in allen Nuancen. Ebenso begeistert war ich von der Art und Weise, wie man in Brasilien Urlaub macht: ich genoss es sehr, den Tag baumelnd in einer Hängematte mit einem eiskalten Caipirinha zu beenden, dabei dem Sonnenuntergang zuzuschauen und einen weiteren wunderschönen Tag in diesem brasilianischen Paradies Revue passieren zu lassen.

Dresscode: Shorts, Top, Flipflops und Sonnenbrille 😎

Juli 2018